Mittwoch, 23. April 2014

Kommt ein Vogerl geflogen - Blue Bird Cage Cake


Ach ja... lang lang ist es her, dass ich euch eine Motivtorte zeigen konnte. Fast ein halbes Jahr! In dieser Zeit hat sich privat bei mir sehr viel getan und mich auch leider etwas vom Tortenmachen abgehalten. Aber das gröbste ist jetzt überstanden und  ich hab mich richtig gefreut wieder an einer Torte arbeiten zu können! Gut, dass zu diesem Zeitpunkt eine Kollegin ihren Geburtstag feierte ^^. Ich wollte schon immer mal eine Bird Cage Torte machen und das war doch eindeutig die richtige Gelegenheit dazu.


Leider hat mich diese Torte sehr viele Nerven gekostet, was für euch gut war, denn dadurch konnte ich ein Tutorial erstellen, das zeigt, wie man Risse repariert bzw verschwinden lässt. Leider habe ich den Richtigen Rollfondant für mich noch immer nicht gefunden ... - bald mach ich ihn wieder selbst -.-
Außerdem war die Torte ein sehr guter Grund mir gleich zwei neue "Spielzeuge" zu kaufen: zum einen eine Sugarcrafgun/Clayextruder UND eine neue Backform! Beides war natürlich absolut Notwendig - zumindest war das der Vorwand gegenüber meinem Schatz - und er hat sich als wahr herausgestellt.

Freitag, 11. April 2014

Tutorial: Operation an der offenen Torte - Wie beseitigt man am besten Risse

Die Rettungsaktion fand um 4:00 Uhr in der Früh statt als ich zufällig meine Torte besuchen wollte und dabei einen riesiegen Riss genau an der Vorderseite der Torte entdecken musste. Hier auf dem Foto wurde er bereits von mir zusammengedrückt - ist aber immer noch gut sichtbar und eindeutig nicht schön. Was macht man in so einem Fall? Maurer spielen und das Loch zuspachteln. - Warum der Riss überhaupt entstanden ist kann ich nur vermuten:

Die Torte musste ich 2 mal überziehen, es kann daher sein, dass beim 2. Mal eine größere Luftblase entstanden ist, die sich ausgedehtn hat, als ich die Torte aus dem Kühlschrank genommen habe und die Luft sich durch die Wärme ausgedehnt hat. Ich muss an dieser Stelle auch sagen, dass ich zurzeit mit diesem Rollfondant sehr viele Probleme hatte, die ich mit selbstgemachten nie hatte (Risse auch an den Kanten waren für mich bisher ein Fremdwort...naja bis jetzt eben).  Bei der aufgestellten Torte und dem Football (alles ja nicht gerade einfache Formen -.-) hat alles problemlos geklappt. 


Was macht man denn jetzt wenn ein Riss auftritt: Man spachtelt ihn zu. Am besten nimmt man dazu den Rollfondant, mit dem die Torte überzogen wurde, so passt auch die Farbe perfekt - nachmischen ist meistens unmöglich, also immer etwas von dem Fondant, mit dem die Torte überzogen wurde aufheben!!!

Man vermischt dann ein Stück des Rollfondants (mein Stück war hier etwa so groß wie eine Wallnuss) mit ein zwei tropfen Wasser (es reichen wirkklich nur ein paar Tropfen da der Fondant sich schnell auflöst) zu einer Paste verrühren. Diese Paste sollte in etwa die Konsistenz von richtiger Spachtelmasse haben und nicht zu flüssig sein.




Anschließend spachtelt man diese Masse auf den Riss und versucht die Masse überall gleichmäßig zu verteilen. Ich habe dazu ein kleines Gemüsemesser benutzt - wer eine richtige kleine Spachtel hat kann auch diese dafür verwenden.

Hier merkt man, ob man die richtige Konsistenz hat. wenn es zu flüssig ist, patz man sehr viel herum und es zerfließt mehr als dass man es spachteln kann. Ist die Masst zu zäh, haftet sich nicht gut genug an der Torte und bröselt.

(An dieser Stelle möchte ich mich für die Qualität der Fotos entschuldigen - ich musste schnell sein und hab einfach ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht)






Ganz zum Schluss glättet man die Übergänge noch mit dem Finger. Dazu dippt man mit dem Finger ganz leicht in einen Tropfen Wasser und streicht vorsichtig über die verspachtelte stelle. Das Ganze lässt man dann trocknen und keiner (außer man selbst vielleicht) wird sehen, dass an dieser Stelle mal ein Riss war.

Hier auf dem Foto seht ihr die Torte gleich nachdem ich mit der Rettungsaktion fertig geworden bin. Sie glänzt an der verspachtelten Stelle noch vom Glätten mit dem Wasser aber ansonsten sieht man keinen Unterschied.

Hier zeigt sich auch wie wichtig es ist genau den selben Fondant zu verwenden mit der die Torte überzogen wurde. Vorallem bei selbstgefärbten Torten, da man die Farbe nie exakt nachmischen kann und man den Unterschied sehen würde.

Ich hoffe ich habe euch allen mit diesem kleinen Tutorial geholfen!

Süße Grüße und viel erfolg beim retten von Euren Torten!!!

Silvia

Dienstag, 25. März 2014

Kalte Kokos-Roulade - Schnell und einfach

Diese Roulade ist fast schon eine Art Resteverwertung. zumindest für mich. Mein Schatz öffnet nämlich oft Sachen und isst sie nicht ganz auf und vergisst sie dann - Butterkekse sind da ein gutes Beispiel. Manche Sachen sind einfach zu Schade zum Wegwerfen und da finde ich solche Rezepte genau richtigt. Diese Roulade Besteht nämlich zu einem Großteil aus geriebenen Butterkeksen. Und Kokosett hat man immer irgendwo noch einen Rest von der letzten Bäckerei übrig. Die restlichen Zutaten hat man sicher auch (fast) immer zuhause. Also das ideale Rezept wenns mal schnell gehen muss und nicht aufwendig sein soll. Das Backrohr brauch man auch nicht!

Zutaten

300 g Butterkekse
100 g Staubzucker
20 g Backkakao
150 g Marillenmarmelade
1/8 L Rum
Kokosett

Für die Creme

100 g Margarine
150 g Staubzucker
20 g Kokosett

Die Butterkekse werden in einer Nussmühle zu Bröseln gerieben. Anschließend werden die Brösel mit dem Staubzucker, den Backkakao, dem Rum und der erwärmten Marillenmarmelade verknetet, bis eine teigähnliche Masse entsteht.

Die Butterkeks-Masse teilt man in zwei Teile, bestäubt sie gut mit Kokosett und rollt sie auf einer mit Kokosett bestreuten Arbeitsfläche aus. Zwischendurch bestreut man den Teig auch oben immer wieder mit Kokosett. Die Masse ergibt zwei Teigböden.

Für die Creme schlägt man die Margarine mit dem Staubzucker weißschaumig und rührt zum Schluss die Kokosett unter. Jeweils die Hälfte der Creme wird auf einen Ausgerollten Butterkeks-Masse gestrichen und dannach zusammen gerollt. Die Roulade wickelt man in Alufolie und stellt sie im Kühlschrank kalt.


Ich freue mich schon auf eure Berichte, wenn ihr das Rezept nachgebacken habt.

Süße Grüße

Silvia

Dienstag, 4. März 2014

Heute gibt es Schokoladenbrot


Eins steht fest: Ich hab die Kollegen meines Liebsten zu sehr verwöhnt! Da ich eine zeitlang fast jede Woche etwas gebacken habe - und es auch zu viel für einen zwei Personenhaushalt war - haben sie natürlich auch was abbekommen. Kaum war dann mal ein paar Wochen Pause, kamen schon die fragen an meinen Schatz: Wann bäckt deine Freundin denn wieder was? Anscheinend muss es ihnen geschmeckt haben. Darum dachte ich mir ich versuch mal ein neues Rezept und mach Schokoladenbrot (wenn man schon freiwillige Testpersonen hat ^^).


Zutaten für eine Kastenform

140 g Staubzucker
4 Stk Eier
140 g Schokolade, gerieben
40 g Mandeln, gemahlen
etwas Zimt
Schale einer halben Zitrone
70 g Mehl, glatt
Staubzucker zum Bestreuen

Der Zucker wird mit den Eiern sehr schaumig geschlagen, bis die Masse weislich ist. Anschließend hebt man vorsichtig mit einem Kochlöffel die geriebene Schokolade, die geriebenen Mandeln, den Zimt und die Zitronenschale unter. Ganz zum Schluss wird das Mehl untergehoben.

Den Teig füllt man in eine mit Butter eingefettete und mit Mehl ausgestaubte Kasten form und bäckt ihn bei 180° C Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten.

Wenn man möchte kann man das Schokoladenbrot mit Staubzucker bestreuen oder es mit Schokolade glasieren.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

Süße Grüße

Silvia

Dienstag, 28. Januar 2014

Nuss-Schoko-Roulade - mein persönlicher Liebling



Mein Verlobter ist ein totaler Schokojunkie. Falls jemand die Schokolade in der Roulade sucht - die befindet sich fein gerieben in der Füllung. Ich hab sie mit einer elektrischen Reibe so fein wie möglich gerieben - was meiner Meinung nach die Füllung noch besser mach da die feinen Schokoladenstücken sofort im Mund schmelzen. Zugegeben, das Reiben der Schokolade ist etwas, nenen wir es mal anstrengend. Ich habe Kochschokolade verwendet, bin mir aber ziemlich sicher, dass Kuvertüre sich leicher reiben lässt, zumindest sollte das theoretisch so sein...  Aber nun zum Rezept :)

Für den Biskuitboden

4 Stk Dotter
4 EL heißes Wasser
120 g Zucker
1 Pkg Vanillerzucker
90 g Mehl, glatt
50 g Walnüsse, gerieben
4 Stk Eiklar

Für die Creme/Füllung

140 g Schokolade, gerieben
500 ml Schlagobers

Dotter, Zucker, Vanillezucker und Wasser sehr schaumig rühren. Das Eiklar zu festen Schnee schlagen und abwechselnd mit dem Mehl und den Walnüssen unter die Dotter masse heben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech streichen und bei 220° C Ober- und Unterhitze ca. 12 Minuten backen.

Für die Creme schlägt man den Schlagobers steif und hebt die geriebene Schokolade unter. Den Biskuit mit der Creme füllen und mit Staubzucker
bestreuen.

Ich hoffe sie schmeckt euch genauso gut wie meinem Schatz und mir!

Süße Grüße

Silvia